Montag, 29. März 2010

in eigener sache

hej zusammen.

ich möchte hiermit bekanntgeben, dass mein blog umgezogen ist. das hat zur folge, dass ich diese site hier nicht weiter updaten werde, denn meine eigene website ist jetzt online und in einigen teilen auch schon richtig toll funktionsfähig. der peking-blog ist schon komplett auf der site, inklusive der zwei neuesten einträge, die hier schon nicht mehr gepostet sind, alles andere kommt im laufe der zeit dazu. ihr könnt mir natürlich auch drüben weiterhin schreiben und kommentieren.



ich will gar nicht lang rumreden, schaut es euch einfach selbst an:
www.lala-goes-china.de.vu

wenn nicht jemand ein dringendes argument für den erhalt dieser site vorbringt, möchte ich sie hiermit also schließen. ich hoffe, ich sehe euch alle dann drüben.













































Mittwoch, 24. März 2010

eine frage der anwesenheit: grippe am eccs...

hej leute,

meinem internet geht es leider immer noch nicht besser. meinen kollegen auch nicht. die grippe oder was immer es ist, hat sich inzwischen epidemisch im ganzen jahrgang verbreitet und im unterricht fehlt kontinuierlich ein gutes drittel der leute. auch bei uns in der wg gehts rund: yün hustet sich halb zu tode, olga liegt mit fieber und bösem hals schlapp im bett. mir gehts seltsamerweise noch halbwegs gut, das bisschen kopfschmerzen von verstopften nebenhöhlen ist relativ gut erträglich.

diese krankheitsorgie verursacht leider stress: einige der chinesischen lehrer wollen unbedingt ein attest bei abwesenheit. dumm nur, das zum arzt zu gehen erstmal ein tagesausflug mit den öffentlichen verkehrsmitteln ist. wenn man eh schon auf dem zahnfleisch kriecht also definitiv nicht machbar. und dann ist es verdammt teuer. die wenigsten von uns können es sich leisten 50€ minimum für einmal in den hals schauen auszugeben, in unseren knappen budgets ist es nicht drin. überdies unnötig, wenn man weiß, dass man nur ne grippe durchmacht. also gehen wir nicht zum arzt und haben folglich kein attest, was zu spannungen zwischen lehrern und studentenschaft führt.
ich bin gespannt, wie man sich da im endeffekt einigt.

gestern abend hatten wir dann noch ne kleine kuriosität: es klingelt, olga macht auf, vor der tür steht ein hübscher, gepflegter chinese und frag nach ner freundin, die angeblich in unserer wohnung wohnt. wir erklären ihm, dass wir schon der neue jahrgang sind, also nimmt er seinen koffer (er wollte wohl bei ihr wohnen) und zieht enttäuscht von dannen. zwanzig sekunden später klingelt es erneut: selber chinese, der wissen will, ob wir dann vielleicht ein zimmer freihätten. natürlich mussten wir ihn wegschicken, ein bisschen schade fanden wirs dann aber doch. denn abgesehen vom guten aussehen sprach er sehr klares, verständliches chinesisch.

heute abend gehts übrigens in die pekingoper. ich bin musikbegeistert und bestimmt kein kulturbanause, aber überlege mir dennoch die mitführung von ohropax. wies dann tatsächlich war, erzähl ich euch morgen. bis denn.

Samstag, 20. März 2010

i'm on a highway to hell - jeden morgen wieder

hej zusammen.

leider muss ich darauf aufmerksam machen, dass es in nächster zeit zu schwierigkeiten bzw. verzögerungen beim bloggen kommen wird. ich bin nämlich nach wie vor opfer der chinesischen internetzensur, die mich nicht auf meinen blog zugreifen lässt. normalerweise umgehe ich das mit einem speziellen programm, das aber seit drei tagen zicken macht und mir spontan den browser zum absturz bringt. woran das genau liegt, weiß ich nicht, ich hoffe, dass es nicht an den chinesen liegt, sonst bin ich gearscht, weil ichs dann bestimmt nicht mehr zum laufen kriege. vielleicht hilft aber auch einfach eine neuinstallation, mal sehen.

ich hoffe - gerade wegen der auftretenden probleme - dass meine eigene website spätestens nächstes wochenende fertig wird, sodass ich euch in zukunft von dort berichten kann und die bereits online-gestellten einträge rüberziehen kann. in diesem sinne einen gruß an meinen persönlichen helden: gib alles!

aber zurück zu peking: vor drei tagen habe ich mich in die masse der radfahrenden chinesen eingereiht und mir einen drahtesel zugelegt. für 15€ erstand ich im universitären fahrradladen ein knallrotes damenrad. wahrscheinlich habe ich noch zuviel bezahlt, aber weiter konnte ich den preis nicht mehr drücken. wenigstens ist es neu, kette und rahmen sehen gut aus, die reifen haben luft und klappernde schutzbleche gehören in china wohl einfach dazu. seitdem begebe ich mich also jeden morgen auf den weg zur uni und in lebensgefahr. es gibt zwar radwege, die werden aber auch wirklich von allem genutzt, was räder hat. autos, laster, mopeds, roller, dreiräder und so weiter. besonders vor taxen muss man sich in acht nehmen: zeit ist geld und je schneller sie einen fahrgast ans ziel beförden, desto schneller können sie den nächsten bedienen. deshalb rasen die auch wie gesengte säue, fahrspur halten ist eine unbekannte kunst und verkehrsregeln scheinen sowieso nicht zu existieren.
auch kreuzungen sind gefährlich, es wird nämlich grundsätzlich rechst abgebogen. egal ob grade rot oder grün ist. bei verkehrsteilnahme hilft also nur erhöhte aufmerksamkeit gepaart mit einem guten stückchen glück. aber bisher lebe ich noch und die fahrradsaison ist eh eine kurze: im sommer ist es einfach zu heiß und zu versmogt, da sollte sport möglichst vermieden werden.
denn genau das ist es: sport. zwar ist mein "schulweg" eben, allerdings hat das rad keine gangschaltung und per se eine furchtbar schlechte übersetzung. man muss also strampeln wie blöde, dazu kommt dann noch die tatsache, dass es wohl keine europäischen körpermaßen kompatiblen räder gibt. ich bin echt nicht großgewachsen, der sattel ist auf höchster höhe aber meine beine lassen sich immer noch nicht annähernd ausstrecken.

trotzdem, ich bin stolz drauf. falls ich heute nochmal das haus verlassen sollte, mach ich auch noch ein foto. euch einen schönen samstag!

Dienstag, 16. März 2010

fotos part 4: tian'anmen

auf dem tian'an men: das denkmal der helden der volksrepublik.



das mausoleum maos. es ist direkt gegenüber dem eingang des gugong gelegen, an dem auch groß sein konterfei prangt. im grunde schaut er sich also seine eigene gedenkstätte an. im hintergrund könnt ihr vielleicht eine elektrotafel mit grünen zeichen darauf erkennen. wenn ich das richtig verstanden habe, wird gerade restauriert und man kann daher nicht wie sonst dem chairman einen besuch abstatten. für mich als bösen westler stellt sich allerdings die frage, was da gerade restauriert wird...



blick auf den gugong, die ehemalige kaiserresidenz, auch als verbotene stadt bekannt. jetzt hängt über dem mittleren eingang, den nur der kaiser benutzen durfte, das bildnis maos. und kaiser findet man in der verbotenen stadt auch nicht mehr, dafür sehr viele touristen. angeblich braucht man drei tage, bis man alles abgelaufen hat; die mühe werden wir uns aber definitiv machen, sobald das wetter wieder etwas wärmer ist.



blick vom eingang der verbotenen stadt auf den tian'anmen, im hintergrund das heldendenkmal. und ein bisschen smog.



der eingang zur verbotenen stadt aus der nähe. rechts und links und damit nicht auf dem bild zu sehen sind feste tribünen erbaut worden, von denen aus paraden abgenommen werden. jedenfalls ist das meine interpretation, ich denke nicht, dass die früher schon da waren.

Montag, 15. März 2010

the peoples republic of plastics: chinesische verpackungsmentalität

eine wunderschönen guten abend!

ich weiß, ich wollte gestern noch posten, allerdings saß ich ne ewigkeit an diesem blöden aufsatz. ehrlich, das ding macht mich fertig und ich bin immer noch nicht zuende damit, erst zwei drittel geschafft und mit denen auch noch unzufrieden. das hört sich nicht so verbuchst chinesisch an, wie es sollte. ich hänge viel zu sehr in der deutschen grammatik fest und kann mir nicht vorstellen dass mein schriftliches erzeugnis bisher den anforderungen genügt. ausserdem wird die zeit langsam knapp, am freitag soll der aufsatz fertig sein, heute abend muss ich mich noch auf die richtig harten kurse des morgigen tages vorbereiten, morgen hab ich uni bis in die abendstunden, übermorgen abend fällt auch weg, weil wir in die pekingoper gehen und donnerstag ist dann halt schon wieder ein fall von "auf den letzten drücker".
chinesisch ist irgendwie ne sprache, bei der man von jeder vokabel die grammatischen eigenschaften sowie die genaue verwendung kennen muss. und für einen aufsatz über ein thema abseits des unterrichtsgeschehens weiß ich da definitiv zu wenig von.

ansonsten: ich saß heute in einem chinesischen seminar mit einer lehrerin, die relativ schnell und relativ kompliziert unterrichtet. letzte woche habe ich nur bahnhof verstanden, dieses mal schon gute 95%. leider hat die hälfte meiner kollegen das seminar gleich nach der ersten stunde geschmissen, weswegen der fortbestand gefährdet ist. ich fänds schade, wenn gerade eines der wenigen seminare über kultur wegfallen würde, also muss zur not der aufstand geprobt werden. in würzburg hieß es noch, dass man für belegte seminare verpflichtet ist, jetzt kann man sie auf einmal abwählen. also ich weiß nicht...jedenfalls seh ichs nicht ein, dass andere leute ihre seminararbeiten auf meinem rücken austragen können. das ist sehr schlecht geregelt vom eccs. außerdem: liebe leute, wir sind an der uni, is doch klar dass seminare kein kindergarten sind. wenn ichs leicht haben will, darf ich nicht studieren, jedenfalls nicht chinesisch.

apropos chinesisch: in besagtem seminar wurde uns heute versichert, dass leute, die diese sprache lernen 更聪明 (klüger) sind als studenten anderer sprach- und fachrichtungen. angeblich liegt das daran, dass der spezielle charakter von schrift und sprache das ganze gehirn beansprucht und zu höherer aktivität anregt. nachdem es sich um eine chinesische lehrerin handelt, bin ich nicht ganz so sicher, ob das nicht einem propagandistisch ausgerichteten bericht des chinesischen bildungsministeriums entnommen ist. wenn chinesisch wirklich schlauer macht, umso besser. wenn nicht: wir sind hirnleistungstechnisch auch ohne sprachenbooster ganz gut bestückt, glaub ich.

und um wieder ein bisschen von meinem sinophilen höhenflug auf den boden der realität zurückzukommen: es gibt, neben dem gespucke und der fürchterlichen enge in öffentlichen verkehrsmitteln, eine weitere sache die mich unglaublich nervt. nein, nicht die toiletten, obwohl ich auch dazu später noch einen kleinen absatz schreiben werde. ich spreche vom verpackungswahn chinesischer firmen. vor etwa einer woche habe ich eine packung kekse gekauft. nettes äußeres und für china im bereich zwischen mittelmaß und luxus gelegener preis ließen mich auf ein geschmackserlebnis in richtung deutscher standardkeks hoffen, denn die meisten chinesischen backwaren sind dank schrecklichen geschmackskombinationen (kirschkekse mit cheddar cheese...) oder überaromatisierung (schmeckt dann zb. nach kokos mit einen großen anteil an wc fresh) schlicht ungenießbar. ich öffne also gestern die schachtel und mir schwillt der kamm: jeder einezelne keks einzeln verpackt, so wie die glückskekse im chinarestaurant. zehn schoko-rosinen-cookies produzieren eine halbe tüte plastikmüll. und dann waren sie nicht mal gut. weich und labbrig, der teig zwar genießbar aber die schokolade, na klar, zur hälfte künstliches aroma.

kekse sind nicht das einzige, was müllberge produziert. kauft ne packung klopapier, macht sie auf und ihr werdet sehen, dass jede rolle nochmal einzeln eingeschweißt ist. bei joghurt wird in der regel noch ein kleiner plastiklöffel mitgeliefert. und so ist es mit fast allem. wir bringen täglich zwei tüten abfall zur tonne, vermeiden lässt sich das nicht. es gibt übrigens keine mülltrennung in unserem haus, also geh ich davon aus, dass auch andernorts nicht sortiert wird. bei knapp 1,5 milliarden menschen..öhm...

und wo wir gerade beim klopapier waren: es ist schon erstaunlich, was ein drei-mädels-haushalt selbst bei sparsamen gebrauchs desselben verbraucht. daheim ist mir das nie so aufgefallen; runter von der rolle, abgewischt, rein ins klo, abspülen, fertig. aus den augen, aus dem sinn. hier geht das nicht. die chinesischen rohrleitungen lassen in den meisten fällen den zellstoffeinwurf nicht zu. selbst kleinste mengen resultieren in stundenlangem gepümpel. deshalb haben wir einen klopapiereimer, in den das papier nach benutzung geworfen wird. egal, was damit beseitigt wurde. klingt eklig, aber nach einer woche hat man sich daran gewöhnt. wir bringen das auch täglich weg, eine halbe tüte kommt an einem tag schon zusammen. ziemlich viel, oder?
wir haben mit unserem rohr und der spülleistung übrigens noch glück. ich pümpel in meiner eigenschaft als toilettenexpertin der wg so einmal die woche, weil es verstopft ist. in der wg meines kollegen s. sind sie dagegen ziemlich arm dran. ist das geschäft zu groß, muss es vor dem abspülen auf rohrkompatible portionen verkleinert werden. zu diesem behufe steckt neben der klobürste ein satz essstäbchen.

so, jetzt könnt ihr wenn ihr wollt euren luxusklosetts kurz eine stille würdigungsminute widmen. ich verabschiede mich - ohne den tian'anmen noch geschafft zu haben (morgen!!!) - zurück zu meinem aufsatz. bis demnächst also!

Sonntag, 14. März 2010

zwei wochen geschafft: eine erste bilanz

die ersten zwei wochen sind vorüber und es ist an der zeit, ein erstes resümee zu ziehen.
die eingewöhnungsphase habe ich gut überstanden, glaub ich. der jetlag ist verflogen, meiner verdauung gehts überraschend gut und bis jetzt hatte ich trotz des sehr wechselhaften pekinger wetters noch keine erkältung. die atemwege spielen auch noch mit, aber da wir noch keinen wirklich dicken smog hatten, verwundert mich das nicht weiter.
das unileben ist gewöhnungsbedürftig. alles ist bis ins kleinste geregelt und erinnert im ablauf eher an die guten alten schulzeiten. fehlen geht mal gar nicht, es sei denn, man ist plötzlich verstorben. gleiches gilt für zu spät kommen, wenn einem nicht wirklich ein bein fehlt, wird es nicht geduldet. im gegensatz zu würzburg, wo man mal einfach nicht zur uni geht, wenn man nachts zu lange weg war, quälen sich also trotzdem alle pauschal zum unterricht.
der ist nicht, wie anfangs befürchtet, rein frontal gehalten, sodass man nach einer viertelstunde wegnickt, rege mitarbeit ist gefragt. und wider erwarten verstehe ich auch alles, obwohl die unterrichtssprache chinesisch ist. deutsch ist im klassenzimmer verpönt, einige lehrer werden sogar richtig fuchsig, wenn wir in unserer muttersprache kommunizieren.
so richtig viel gesehen von peking haben wir noch nicht. gestern sind wir zum tian'anmen gefahren, aber dazu später. ich denke, der touristische teil unseres aufenthaltes wird kommen, sobald das wetter mitspielt.
das ist auch der einzige kritikpunkt bis jetzt. das wetter spielt verrückt, an einem tag sonnenschein und milde temperaturen (gestern), am anderen eisig kalt, fast stürmisch und dichtes schneetreiben bei temperaturen um den gefrierpunkt. also meistens darunter (heute).
hat den vorteil, dass man gar keine lust hat, die geheizte wohnung zu verlassen und sich mangels anderer aktivitäten der gründlichen vorbereitung auf den unterricht der nächsten woche widmet; beispielsweise dem bericht über die würzburger uni, der natürlich auf chinesisch verfasst sein soll oder der flut an vokabeln, die es jede woche zu bewältigen gilt.
highlight für uns alle war bisher - natürlich - die chinesische küche. das ist einfach unglaublich lecker, was die so kochen. ich werde bestimmt etwas schwerer zurückkommen als ich aufgebrochen bin. wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, länger zu bleiben als ein halbes jahr....

wenn ich meinen bericht heute abend fertig habe, werde ich euch noch vom tian'anmen erzählen, inklusive fotos, versteht sich. aber wirklich erst heute abend, ich muss mal mit den arbeitsvermeidungsstrategien zu ende kommen und dieses monster an schriftlicher produktion hinrotzen. bis dahin einen erholsamen sonntag!

Samstag, 13. März 2010

bilder part 3

Eines unserer klassenzimmer: spartanisch und ungeheizt. dafür kann allerdings in familiärer atmosphäre gekuschelt werden.



der eingang zum siyuan, unserem unterrichtsgebäude. ist im sommer wirklich hübsch. im winter allerdings ziemlich frostig.



das westtor der peking university. wie unser unterrichtsgebäude auch im antiken stil gehalten. nebenan liegt gleich der ehemalige sommerpalast, ein lohnendes ausflugziel bei wärmeren temperaturen. das osttor, durch das wir normalerweise das unigelände betreten, ist moderner. die wachen davor sind übrigens standard. ihre aufgabe ist es, verdächtigen personen den einlass zu verwehren und dafür zu sorgen, dass die, die schließlich das gelände betreten, dies auch auf der richtigen seite der strasse tun:)



auf dem campus gibt es unzählige mensen, die essen nach verschiedenen schwerpunkten servieren, so zb. eine baozimensa, eine für suppen, eine für nudeln etc. das fotos stammt aus der nudelmensa, wo es nochmal für jede nudelart, einen eigenen schalter gibt, an dem diese nudelsorte dann in verschiedenen variationen serviert wird. auch wenns auf dem bild komisch aussieht: es ist durchgehend sehr lecker!



leckerer snack am abend 2 (oder auch zu jeder anderen tageszeit): tanghulu.
das sind auf einen spieß gesteckte, mit karamellisiertem zucker überzogene früchte. tanghulu gibt es in zig verschiedenen variationen mit allen möglichen fruchtsorten. und mit tomaten. meine lieblingssorte, die auch auf dem bild zu sehen ist, ist der spieß mit weißdornfrüchten. die sind säuerlich und recht fest, im kontrast zum süßen zuckerüberzug eine ode an den gaumen!

Donnerstag, 11. März 2010

bemerkenswertes: kurztrickfilm aus china

你们好!

ich bin ja relativ skeptisch, was fernsehen angeht. schaltet man in deutschland die flimmerkiste ein, kann man sich bei den meisten sendern darauf einstellen, eine menge gesunder gehirnzellen durch bodenlosen schwachsinn weggefressen zu bekommen. gut, es gibt ausnahmen, auf arte und einigen nachrichtensendern laufen ab und zu recht interessante produktionen, ansonsten ist das deutsche fernsehprogramm allerdings meistens müll. und ja, auch das öffentlich-rechtliche, für das frecherweise auch noch gebühren verlangt werden. würde man nach qualität aussortieren, bliebe auch auf diesen sendern nur die tagesschau vom rausschmiss verschont.

wer nun meint, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, sieht sich nach seiner ankunft in china relativ fassungslos. ich meine, was haben wir nicht alles gehört: zensierte nachrichten und mehr oder weniger offensichtliche propaganda.
leider stimmt das irgendwo. so ist zum beispiel das lied des tages ein von einem opernsänger in lächerlichen kostümen geschmettertes 红红火火大中国, frei übersetzt soviel wie feuerrotes, feuerrotes großes china. unterlegt mit technobeats natürlich. ansonsten findet man allerlei soaps, die in ihrer ausstaffierung grau und billig wirken und in denen es meist um die klassische periode chinas (mit hübschen glitzernden kostümchen), die leiden der soldaten aus maos armee oder die leiden der einfachen bevölkerung geht. immer verknüpft mit vielen tränenreichen szenen, versteht sich.
des weiteren unterscheidet sich chinesisches fernsehen nicht sonderlich von unserem deutschen: übergewichtige mädchen treten gegen anorektische jungs an, beide parteien machen sich lächerlich. untalentierte leute stehen auf großen bühnen und geben vokaldiarrhoe zum besten, ewig faltenfreie aliens lesen die inlandsnachrichten (und nur die, es sei denn, irgendetwas hat mit china zu tun).

wie erfreut waren da heute abend meine müden augen, als ich in einer kindersendung!! (ihr werdet bald sehen, warum die ausrufezeichen da stehen) ein wahres kleinod an kunst entdeckt habe. die ganze sendung drehte sich um dinge, die 一个人, also ein einzelner mensch geschaffen hat. nach mehreren musikvideo-ausschnitten wurde dann ein zeichentrickfilm gezeigt. ich will da gar nicht viel darüber erzählen, schaut ihn euch einfach selbst an. ihr müsst nicht mal chinesisch können:-)

das laden kann dauern, sind 16 minuten film, aber die zeit lohnt sich. hier ist der link:


viel spass dabei und einen schönen abend.

Sonntag, 7. März 2010

das wort zum sonntag 2

ein fauler sonntag hat für mich vor einigen stunden begonnen, obwohl wir gestern zwar etwas trinken gegangen sind, aber schon sehr früh wieder die drei minuten bis nach hause gelaufen sind, da einigen von uns die freitägliche geburtstagsfeier noch arg in den knochen (oder köpfen) steckte, bin ich dennoch erst um eins mittags aus dem bett gekommen. ich bin nämlich noch über mischkas nintendo ds versumpft und versuche seitdem, mit professor layton lustige rätsel zu lösen. das spiel is echt gut, also wenn euch mal langweilig ist....

was ich eigentlich erzählen wollte, ist etwas anderes. wenn wir als europäer hier in peking weggehen, in ein restaurant oder eine bar, kommt es uns oft so vor, als wären wir nicht gerne gesehen. fest machen lässt sich das an unfreundlicher bis überhaupt keiner bedienung, so auch gestern im lush. halbe stunde rumsitzen, bis auf anfrage endlich mal ein kellner kam. und auch im weiteren verlauf des abends wurden wir mehr oder weniger erfolgreich ignoriert.
die gastronomische mentalität ist definitiv mit der deutschen nicht vergleichbar. dass es hier üblich ist, laut fuuuuwuuuuyuaaaaan (heißt soviel wie angstellter) durch den raum zu plärren, wenn man was haben will, es einem nicht schnell genug geht oder sonstwas ist, war mir schon klar. dass aber auch nach lautem gebrüll und gefuchtel nichts passiert, ein novum.
meine kollegen hatten auch neulich beim essengehen ein erlebnis der anderen art: als ausländer durften sie nicht sitzen, wo sie wollten, sondern wurden in einen von anderen gästen nicht einsehbaren teil des lokals geschickt. sehr seltsam, wenn man sich die changchuner clubbesitzer anguckt, die geradezu mit unserer anwesenheit geprahlt haben.
alles in allem ist zu sagen, dass die menschen in peking deutlich weniger herzlich sind als in changchun. das liegt womöglich daran, dass peking weit mehr verwestlicht ist als die hauptstadt der provinz jilin. scheinbar hat sich damit auch in den köpfen vieler chinesen das europäische muffeltum festgesetzt. schade eigentlich.

nunja. außerdem: es ist definitiv nicht ratsam, beim kauf von körperlotion nur auf die schönheit und das frische-suggerierende äußere zu achten. ich habe noch daheim eine körperlotion von dove mit gurke und grünem tee erstanden, in einer frühlingshaft hellgrünen packung. riecht gut, macht gute haut, allerdings ists nicht für den winter geeignet, da man sich hinterher fühlt, als hätte ein foltermeister einen ganzen liter eukalyptusöl über einen geschüttet. ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber bei relativ klammen temperaturen möchte ich nicht auch noch hautkühlung.
wenn ich nicht so angst vor den bleichmittelgeschwängerten chinesischen produkten hätte (weiße haut gilt als schön und es ist ziemlich schwierig, beispielsweise handcreme ohne bleiche zu finden...) würde ich mir glatt eine andere kaufen.

und einen kleinen erfolg habe ich auch noch zu vermelden: so langsam aber sicher höre ich mich wieder in die sprache ein. unser unterricht ist komplett auf chinesisch, lediglich daheim in der wg wird deutsch geredet. ich merke, dass das hilft, sätze kommen schon mit viel weniger überlegung und deutlich besseren tönen über meine lippen. gebt mir noch nen monat und ich rede wie ein wasserfall!

in diesem sinne, bis zum nächsten mal!

Samstag, 6. März 2010

fotos part 2

überfall durch nette mitbewohnerin noch vor ordnungsgemäßer beendigung meines jetlagbedingten täglichen mittagsschlafes...



mein drittel der warmmiete für die ersten drei monate. da blutet das kapitalistenherz, glaubts mir...



morgendlicher blick aus meinem fenster. ich hab da einen verkehrstechnisch beruhigten moment erwischt, sonst ist da deutlich mehr los. und vielleicht könnt ihr ja sogar ein bisschen smog sehen.



abendlicher snack: getrockneter, in feine streifen geschnittener fisch. salzig, zäh, geruchsintensiv, aber irgendwie sehr lecker und konzentrationsfördernd. nach öffnen der packung wird lagerung in schublade des schreibtisches nicht empfohlen....

unser neuer himmel

was macht der frisch in china angekommene durchschnittseuropäer an seinem ersten freien samstag? spät aufstehen, ja, richtig. alkohol abbauen, auch richtig. den mc chicken vom letzten abend in der microwelle aufwärmen und zum frühstück verspeisen, wie wahr.
aber etwas fehlt noch. der durchschnittsdeutsche öffnet die augen, guckt sich verkatert die leeren wände seines zimmers an, findet den anblick unglaublich deprimierend und hat plötzlich eine vision, eine vision von einer heilsbringenden, gelbblauen religion aus dem hohen norden, deren einziges ziel ist, das leben ihrer anhänger so angenehm wie möglich zu gestalten. von frischer energie und der hoffnung auf erlösung beseelt, hüpft er sodann aus der bettstatt um im www nach glaubenstempeln in seiner nähe zu suchen; und siehe, nicht allzu weit entfernt ist auch schon der nächste.
man hängt sich also ans telefon, missioniert noch eben schnell sämtliche freunde auf seiner kontaktliste und macht sich nach einer rituellen reinigung unter einer halbwegs kalten dusche auf, die erleuchtung zu erlangen, im blick die annehmlichkeiten einer ordentlichen schreibtischlampe, damit die abendliche glaubenslektüre leichter fällt und im sinn der erwerb motivationsstärkender wandbehänge.
nicht zu vergessen das heilige abendmahl. lecker köttbullar. schwedische kekse. hotdogs.
IKEA, wir kommen....

Freitag, 5. März 2010

müdes intermezzo

einen wunderschönen nachmittag zusammen.

seit etwa drei stunden hat mein wochenende begonnen, das erste wirklich freie hier in peking. letztes war ja geprägt von ankunftsstress, neuorganisation und einführungsveranstaltungen.

ich kanns auch wirklich brauchen, obwohl wir eigentlich nicht so lange uni haben, bin ich doch jedes mal ziemlich fertig danach, weil der unterricht sehr intensiv ist und keinen studentischen sekundenschlaf erlaubt.

jedenfalls, was ist hier so passiert in der letzten woche:
ich hatte eigentlich gehofft, es euch ersparen zu können, aber ich muss mal wieder eine klogeschichte loswerden. gleich am abend des ersten tages, war unseres verstopft. natürlich hatten wir mal wieder keine klopumpe im haus, also musste alles was raus wollte, etwas länger drinbehalten werden. geschäfte hatten auch schon zu, unsere verehrten komilitonen aus dem dritten stock waren auch nicht daheim. als wir uns nach einer aufgeblähten nacht endlich den pümpel leihen konnten, stand ich dann ne dreiviertelstunde über die schüssel gebeugt und hab erstmal den dreck unserer vorgänger das rohr runtergpümpelt, die spülung frisiert und siehe da, alles ging. nur bei mir nicht. vier tage böse verstopfung, die sich dann leider ausgerechnet beim üppigen willkommensessen urplötzlich aufgelöst hat. statt im luxuriösen speiseraum hockte ich über einem chinesischen klo. schlecht war mir auch. und seitdem...laduzi.
nicht, dass ich nicht damit gerechnet hätte, es eh zu kriegen, aber erstens bin ich neben sascha wieder die einzige betroffene, zweitens ist es nervig und unangenehm und hindert mich am feiern, und drittens hätte ich mir das geld für die verdammten perenterol sparen können.

was weiter: vielleicht das wetter. heute ist ein relativ smogfreier tag, was wohl hauptsächlich an dem sehr starken wind liegt, der mit eiseskälte durch sämtliche zwiebel-look-kleidungsschichten bläst. wirklich, es ist schweinekalt und ich habe mir die anschaffung einer daunenjacke überlegt. dafür scheint heute mal die sonne und man kann sie sogar sehen!
glücklicherweise ist unsere wohnung inzwischen schön warm, der gasvorrat ist aufgefüllt und entgegen unserer befürchtungen kann unsere heizung nicht zentral abgestellt werden. wir werden also wenigstens zuhause einen warmen hintern haben.

in den klassenzimmern der uni sieht das leider größtenteils anders aus. nach einer doppelstunde ist man komplett durchgefroren und die mobilen heizkörper bringen nicht wirklich besserung. das mindert meine begeisterung für eine der besten universitäten chinas, die über den schönsten campus überhaupt verfügt, ein ganz kleines bisschen.
fotos davon gibts heute doch nicht, ich habe meine hände lieber in der jackentasche gelassen.

für jetzt wars das auch. ich will ne runde schlafen, irgendwie hab ich immer noch jetlag, punkt 16 h unserer zeit kann ich die augen immer kaum noch offen halten.
aber bevor ich schlafen gehe, möchte ich an dieser stelle erst noch meinen ersten regelmäßigen leser begrüßen: herzlich willkommen und schön dass du da bist!
ich weiß, dass ich einige freunde und bekannte habe, die ab und zu mal reinschauen, aber zu faul sind, sich anzumelden oder kommentare zu schreiben:)
nehmt euch ein beispiel :D
naja, hauptsache, ihr schaut vorbei...

so, jetzt hoffentlich bis bald und einen schönen tag euch allen!


Mittwoch, 3. März 2010

fotos part 1

hallo zusammen!
wie versprochen die ersten bilder. ich fange mal mit unserer bude hier an, damit ihr euch einen eindruck machen könnt.


unser bad. leicht altertümlich, immerhin funktioniert inzwischen die spülung. was ihr nicht seht, ist die dusche links. ist aber auch nicht spektakulär, duschkopf mit schlauch und halterung an der wand. keine abtrennung. kein vorhang. spartanisch, aber geht.


das ist die küche. die war überraschend sauber als wir ankamen. alter boiler für heizung und warmwasser, gasherd und drei von uns gekaufte schüsseln, die neben drei plastiktassen, drei metallöffeln und sechs paar stäbchen unser ganzes geschirr darstellen.


unser wohnzimmer mit tür zum balkon. super zum gammeln bei bier, baozi und fernsehen, wenn man denn nach der uni zeit hat. wir sind sehr stolz darauf.


und last but not least mein zimmer. schreibtisch, stuhl, zwei schränke, die man rechts und links grad nicht sieht, seltsamerweise ein doppelbett. eigentlich gar nicht so schlecht, oder?


das ist dann also unsere wohnung. für peking und vor allem für studenten ziemlicher luxus. wir sind auch sehr zufrieden damit. die nächsten werden dann von der beida sein, wenn ich mal drandenke und meine kamera mitnehme. heute abend gibts dann noch einen weiteren eintrag, allerdings sollte ich erstmal lernen. sonst gibts morgen grummelige lehrer und das würde ich gerne vermeiden. also, bis später.

Montag, 1. März 2010

ich bin ein beijing"er"

meine verehrte leserschaft, ich bin sehr stolz, euch heute den ersten eintrag aus peking vorlegen zu können.
mein flug ging am freitag und seit gestern mittag bin ich nun also in peking heimisch.
zum flug selbst gibts nicht viel zu sagen: relativ öde, nachdem der start erstmal vorbei war und wie immer viel zu lang. und die tatsache, dass ich den start als aufregend empfinde, hängt nur mit meiner flugangst zusammen, die mich auch dieses mal in embryonalstellung zusammengekauert in meinen sitz zwang. wir hatte heftige turbulenzen, da das wetter in frankfurt ziemlich stürmisch war. ich muss wohl ein sehr mitleiderregendes bild abgegeben haben, denn eine sehr nette junge chinesin bot mir an, meine hand zu halten. ich glaub, sie wird das nie wieder tun, die male meiner nägel werden sie noch ein, zwei tage an die hasenfüßige deutsche erinnern.
der ret des fluges war dann unspektakulär, trotzdem habe ich die nacht über kein auge zugetan. dass man gleich in peking ist, merkt man schon im flieger, denn kaum erreicht man das einzugsgebiet dieser stadt, wechseln die wolken die farbe. von watteweiß zu einem schmutzigen gelbbraungrau. smog. der ist beim aussteigen auch gleich olfaktorisch erfassbar, peking stinkt nach staub und abgasen. eine ungelüftete stadt quasi, trotz des starken windes, der im moment geht und eigentlich den dreck mal forttragen sollte. für pekinger verhältnisse soll die luft aber angeblich ziemlich gut sein. der naturverwöhnte mitteleuropäer freut sich da auf den sommer, wenn man dank des ganzen smogs keine 50m sicht hat.
in peking wurden wir von abgesandten der uni abgeholt, zu unseren wohnungen gekarrt und mit den vermietern zusammengebracht. unsere ist eine ziemlich junge frau, die wir zhuzhu nennen dürfen. sie ist sehr nett, hilfsbereit und definitiv empfänglich für bestechungsversuche mittels schokolade.
einziger wermutstropfen: im endeffekt ist doch alles noch teurer als gedacht, da die stadtwerke elektrizität und gas nur gegen vorauskasse liefern. mit miete für drei monate, kaution, halbem jahr internet, gas, strom werden bis in einer woche nochmal knapp 900€ fällig.
aber was solls. dafür ist unsere wohnung toll. drei zimmer, ein wohnzimmer, küche und bad. die küche ist für europäische verhältnisse etwas abgewrackt, ein altertümlicher boiler, der für warmwasser und heizung zuständig ist, hängt an der wand, ein gasherd, der den raum permanent mit gasgeruch erfüllt dient als kochstätte. ausserdem haben wir eine relativ neue mikrowelle und einen großen kühlschrank. wegen des gasgeruchs ist uns dreien nicht ganz wohl, aber da das küchenfenster undicht ist - zum glück als einziges - kann die luft gut zirkulieren und die bude wird uns hoffentlich nicht irgendwann um die ohren fliegen.
unser bad ist auch deutlich unter europäischem standard, aber wenigstens mit sitzklo. die dusche hängt ohne abtrennung oder duschvorhang mitten im raum, in einer ecke steht eine waschmaschine, die wie in china üblich, nur kalt wäscht. vielleicht ist deshalb das chinesische waschmittel deutlich aggressiver als unseres.
das wohnzimmer ist nett: eine abgewetzte couch, davor ein glastischchen, gegenüber ein fernseher und eine vitrine, in der ecke ein großer glastisch mit vier stühlen, der wohl als essecke gedacht ist. vom wohnzimmer aus kann man unseren relativ großen balkon betreten, der komplett verglast und verfliegengittert ist und zu strasse hinauszeigt.
dann wären da noch unsere zimmer; drei an der zahl, alle ungefähr ähnlich eingerichtet, ich stelle noch bilder von meinem ein, damit ihr es euch vorstellen könnt.
im großen und ganzen ist die wohnung toll, für pekinger verhältnisse riesig und luxuriös. wenn man ein bisschen was an küche und bad modernisiert sowie die wände streicht, könnte man eich echtes schmuckstück daraus basteln. also ich fühle mich wohl.
zur uni laufen wir zu fuß etwa 20 minuten, nicht so kurz wie anfangs gedacht aber auch nicht so lang wie später befürchtet. einkaufsmöglichkeiten, banken, restaurants, essenstände, friseure und andere dienstleistungen sind alle unter fünf gehminuten zu erreichen. die bushaltestelle liegt auch nahebei.

an der uni waren wir heute schon im zuge einer einführung, fotos und beschreibung gibts dann morgen, sonst wird das ein ewiger text.

ein paar nette erlebnisse hatten wir auch schon. gestern abend waren wir dann noch das notwendigste für die wg einkaufen. klobürste, geschirr, putzzeug, bodenwischer, bettwäsche (die, die wir mitgebracht haben passt nicht, weil es alles doppelbetten sind und auch breitere decken als bei uns). nach einer ewigen tour auf der jagd nach den billigsten decken und kissen und anderen sachen hatten wir dann sehr viel zeug zusammen, wollten das natürlich nicht schleppen. also dachten wir uns, wir leihen einfach kurz den einkaufswagen aus, schließlich wohnen wir ja direkt gegenüber des supermarktes. leider war dieser bewacht. wir standen auf dem gehweg, als ein wächter angerannt kam und den wagen zurückforderte. zum glück war er sehr nett und hatte verständnis für unsere situation, den wagen durften wir allerdings trotzdem nicht behalten, so dass wir ächzend unsere tausend tüten per hand in die wohnung schleppen mussten.